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Flightdetails

Departure: YMHB
T/O Time: 0008Z
METAR: RW30 310/6KT 9999 FEW010 7 Q1022

ARRIVAL: YSBK
LDG Time: 0347Z
METAR: RW11L/C 150/10G20 9999 SHVC SCT020 Q1018

GC Dist.: 559 NM
Dist. Flown: 601 NM
TOTAL Time: 0339

Sydney (Bankstown)

Der Flug nach Sydney Bankstown ist mit ca. 3,5 Stunden ausgerechnet - eine eher mittlere Streckenlänge auf unserer Reise. Wir müssen aber nach ca. einer Stunde über die Bass Strait, die mit ca. 15°C bereits recht frisch ist. Selbst aus Flugfläche 190 ist ein Gleitflug bei einem eventuellen Motorausfall zum rettenden Ufer (mit Flugplätzen unmittelbar in Küstennähe) nicht möglich. Der Sicherheit geschuldet wird es wieder eng im Cockpit: Rettungsinsel zwischen PIC und Co, Tockenüberlebensanzüge, Schwimmwesten und Gürteltaschen mit dem Emergency Equipment.


Der Anflug auf Bankstown (mit ca. 376000 Flugbewegungen die Nummer 2  hinter Perth Jandakot) ist etwas gewöhnungsbedürftig. Der Radarlotse gibt uns frei zum Sinkflug in den unkontrollierten Luftraum, um den „visual Approach“ auf Bankstown zu fliegen. Dieser Flugplatz mit drei parallelen Runways ist ein echtes Fliegereldorado. Zwei der Runways werden ständig parallel angeflogen.   


Sydney, da denkt man zunächst an Opera und Habour Bridge, dabei ist die ganze Stadt ein Fest für die Sinne: das lebhafte Treiben im Hafenbecken, Kleinkunst in Darling Habour oder „The Rocks“, die Märkte in Paddington oder die Surfer am Bondi Beach, nirgendwo kommt Langeweile auf.


Kein Winkel schient zu klein, um nicht noch Platz für ein hübsches Restaurant (mit fantastischem Essen), eine Bar oder ein Cafe zu haben.


Mit der Wahl unseres Hotels haben wir diesmal einen absoluten Glückstreffer gelandet. Die Habour Side Apartments liegen im kleinen Stadtteil Mac Mahon’s Point, direkt am Hafenbecken gegenüber Harbour Bridge und Opera. Aus den Eckfenstern können wir bis Darling Harbour blicken und die Fähre hält direkt vor der Tür.


Während wir fasziniert von der Aussicht unser Frühstück genießen raschelt es in der Küche. Ein Vogel ist durch den schmalen Fensterspalt hereingeflogen. Wir wollen ihm helfen, den Ausweg zu finden. Doch der kennt sich bereits bestens aus und möchte auch etwas vom Frühstück abbekommen. Und schon gesellen sich Papageien hinzu. Wir schließen die Fensterläden lieber wieder.


Am Abend zieht das“ VIVI:D Sydney  a festival of light, music and ideas“ ganz Sydney in seinen Bann. Die New Yorker Performance Künstlerin Laurie Anderson (unterstützt von ihrem Mann Lou Reed) verwandelt Opera House und Teile der Stadt in eine riesige Bühne. Die Sails of Opera scheinen durch die projizierten Bilder lebendig zu werden. Einmalig wird dieses Schauspiel durch den Vollmond und die mächtigen, von beiden Seiten angestrahlten Wolken, die den Himmel fast surreal erscheinen lassen.