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Flightdetails

Departure: YPJT
T/O Time: 0008Z
METAR: RW06L Wind calm CAVOK 9999 7/6 Nil Rain Q1019

ARRIVAL: YAYE
LDG Time: 0540Z
METAR: RW13 110/08KT CAVOK 21 Q1018

GC Dist.: 896 NM
Dist. Flown: 918 NM
TOTAL Time: 0532

Ayers Rock

Heute Morgen liegen wir gut im Zeitplan und erfragen bei Flight Watch eine frühere Startzeit als im Flugplan vorgesehen. Um 7:30 Lokalzeit ist der Tower noch nicht besetzt (was für den IFR Abflug in Australien eigentlich kein Problem darstellt).  Also nehmen wir Kontakt zu Flight Watch auf. Wir freuen uns zunächst darüber, dass man uns die günstigere Startbahn 06L mit dem zugehörigen Abflugverfahren (SID) freigibt. Wir werden für das Re-Routing um 5 Minuten vertröstet. Statt der SID Richtung Osten bekommen wir gleich 6 Waypoints, die uns auf Kurs bringen sollen. Der Plan entbehrt jedoch leider jeder Logik, denn wir fliegen jetzt zunächst Richtung Osten, dann zum Indischen Ozean Richtung Westen, um dann bei Erreichen von 5000ft schließlich wieder Richtung Osten zu fliegen. … das wäre auch einfacher gegangen und wir hätten deutlich weniger Zeit verbraucht.


Im Landeanflug haben wir bereits die Frequenz von Mebourne Centre verlassen und melden uns bei Ayers Rock Tower. Wir bekommen die Freigabe für die Scenic Route um Ayers Rock und die Olgas zu fliegen bevor wir landen (diese Route ist in den IFR Anflugkarten als besonderer Service veröffentlicht). Flight Watch ist über unser Vorhaben nicht informiert und fragt nervös nach, wo unser SAR Time Cancellation Request bleibt. Wir melden uns erneut auf deren Frequenz und können den Delay erklären.


Wir sind noch gerade rechtzeitig, um bei Hertz (dem letzten noch geöffneten Schalter um 15:30 Uhr!) ein Leihauto zu buchen. Etwas verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass wir nur von Sonnenauf- bis –untergang fahren dürfen: Nachfahrtverbot wegen verrückter Kamele. In Australien gibt es die weltweit größte Population wilder Kamele und es ist Paarungszeit. Keine Versicherung haftet daher für Schäden mit Kamelen in der Dunkelheit. Nachdem wir dann solch ein liebestolles Kamel über die Straße hüpfen sehen, haben wir dafür ein gewisses Verständnis.
 

Ob bei Sonnenauf- oder –untergang oder bei der 11 km Wanderung um den Ayers Rock, immer wieder fasziniert der Monolith mit seinen ständig wechselnden Farben und Formen.  Richtig anstrengend wird der zweite Tag mit der Bergwanderung durch die Olgas. Das Australische „HI“ (eine wedelnde Handbewegung in Kopfhöhe) machen wir uns schnell zu Eigen. Fliegen sind hier überall und wollen ständig verscheucht werden.