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Flightdetails

Departure: VTSP
T/O Time: 0057Z
METAR: ILS27 CALM 9999 FEW022 28/25 Q1008 NOSIG

ARRIVAL: WMSA
LDG Time: 0340Z
METAR: VORDME15 9999 FEW019 BKN280 33/24 Q1009 NOSIG

GC Dist.: 356 NM
Dist. Flown: 369 NM
TOTAL Time: 0243

Kuala Lumpur


Im Februar bekamen wir überraschend eine Mail aus Malaysia von Ismail Ashaari, dem Präsidenten der Malaysian Sports Aviation Federation sowie Gründer und Geschäftsführer der Systematic Aviation Services (einem Unternehmen für den Service an Flächenflugzeugen und Hubschraubern in Kuala Lumpur). Voller Begeisterung für unser Projekt hatte er auf unserer Web Seite entdeckt, dass wir seinen Heimatflughafen, Kuala Lumpur Subang, auf unserer Tour ansteuern werden.


Er sagte uns spontan seine Hilfe in Malaysia zu. Was das konkret bedeutet dürfen wir nun erfahren.  


Einreise- und Zollformalitäten sind in kürzester Zeit erledigt. In Formation mit Ismails Cessna 172 (nur eines seiner zahlreichen Flugzeuge) rollen wir zum neuen Hangar, wo schon alle Mitarbeiter seiner Firma zur Begrüßung erwarten. Kaum haben wir die Flugzeuge bewundert, stehen auch schon Tische, Stühle und ein Lunch Buffet bereit.


Wir lernen vom jungen Berufspiloten bis zum ältesten aktiven Piloten Malaysias, vom neuseeländischen Piloten eines Agraflugzeugs bis zum Chefmechaniker und bis hin zu Vertretern der Heißluftballonfahrer, des Malaysischen Luftsportverbandes und der Flugsicherung viele interessante Menschen kennen.  Außergewöhnliche Fliegergeschichten aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt lassen den Nachmittag schnell vergehen (internationales Fliegerlatein).


Die einzige Hürde, die wir in Kuala Lumpur nehmen müssen, sind die Taxifahrer. Man muss unbedingt zunächst darauf bestehen, dass der Taxameter eingeschaltet wird. Ansonsten verlangen sie schon einmal den doppelten oder dreifachen Preis. Am nächsten Tag weichen wir auf den Nahverkehr aus, um uns die Sehenswürdigkeiten von Kuala Lumpur anzusehen. Das viele Grün in der Stadt gefällt uns besonders. Man legt hier großen Wert auf die Erhaltung der Natur. So wurde zum Schutz eines hundert Jahre alten Baums sogar der Fernsehturm einige Meter neben der ursprünglich geplanten Stelle gebaut.


Bei einer Einladung zum Lunch lernen wir die malaysische Küche kennen. Einfach köstlich, auch wenn wir uns die Namen der Speisen nicht merken können.
Auf die Sky Bridge der Petronas Towers dürfen am Tag nur 164 Menschen – für heute sind alle Karten weg. Auch gut, dann stellen wir uns eben morgen früh an…
Doch schon wieder kommt ein Anruf von Ismail: „Ich hol‘ euch morgen um 7 Uhr ab, dann fliegen wir in 1500 Fuß um die Twin Towers und ihr könnt Fotos machen“ (ein strahlenderes Gesicht hat man bei einem Piloten noch nicht gesehen)

Willkommen in Malaysia!
Mit dem Segen der malaysischen Flugsicherung geht es im Formationsflug drei volle Runden um die Petronas Towers und zu den Batu Bergen, einem weltbekannten Wallfahrtort der Hindus (die Vorstellung allein würde sicher in Deutschland jeden Radarlotsen erstarren lassen – zumal wenn Flugzeug und Pilot aus dem Ausland stammen).
Jede Menge Gelegenheiten für einmalige Fotos.  Damit nicht genug, geht zu einem Zeitungsinterview. Zum Abschluss sind wir zum Dinner in das Restaurant des Menara Towers eingeladen (mit 421 Metern der vierthöchste Fernsehturm der Welt). Wir genießen den traumhaften Ausblick auf das nächtliche Kuala Lumpur.

Hoffentlich bekommen wir irgendwann die Gelegenheit, diese großartige Gastfreundschaft von Ismai Ashaari zu erwidern.