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Nach der unfreiwilligen Pause in Taipeh sieht die Wetterprognose für heute besser aus. Die Abfertigung auf dem Großflughafen erfolgt durch den Ground Handler China Airlines mit bemerkenswerter Geschwindigkeit. Roll- und Startfreigaben sind nicht minder zügig erteilt und wir befinden uns auf derOT1B OCTAN Departure Richtung Kumamoto.
Um die erteilten Permissions einzuhalten, sind wir leider gezwungen Tokyo aus unserem Reiseplan zu streichen. Kumamoto ist nur als Tankstopp auf unserer weiteren Reise nach Asahikawa geplant. Die Passage durch Japan hat Peter Steeger für uns organisiert. Den Kontakt kam durch die AOPA Japan zustande. Peter ist passionierter Pilot und lebt seit vielen Jahren in Japan. Um nicht am japanischen Dschungel an gesetzlichen und verwaltungstechnischen Regeln zu verzweifeln braucht man Ruhe, ein gutes Gespür fürs Machbare und ein genaues Verständnis für die hiesigen Regeln. Genau diese Eigenschaften bringt Peter Steeger mit und ebnet uns den Weg. Sein Freund Mr. Torita, ehemals als Kapitän auf Falcon in allen Teilen der Welt unterwegs, bereitet uns am Flughafen in Kumamoto einen freundlichen Empfang mit den japanischen Offiziellen. Durch sein persönliches Engagement wird der von uns als kritisch angesehene Einflug nach Japan sehr leicht. Ganz nebenbei bringt Mr. Torita uns auf seine sympathische Art Japan ein ganzes Stück näher und wir entgehen allen Sprachschwierigkeit. In den letzten 2 Tagen gab es 600mm Niederschlag – ein für europäische Verhältnisse unglaubliche Menge. Wen wundert‘s, dass sich unser Abflug erneut verschiebt. Damit erhalten wir die Gelegenheit das 400 Jahre alte Kumamoto Castle zu besichtigen. Eines der drei berühmtesten Schlösser Japans. Große Teile, im letzten japanischen Bürgerkrieg zerstört, sind liebevoll restauriert. Nicht nur die massiven Mauern, auch die Bäume tragen hier eine Patina aus Moos.
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