Die Crew im Kurzportrait
Hans-Jürgen Schwerhoff: aktiver Pilot seit 1986
- JAR-FCL CPL (Aeroplane) und „frozen“ ATPL
- Multi und Single Engine Piston (land)
- Class Rating Instructor SEP
- Kunstflugberechtigung (Motorflugzeuge)
- Multi Crew Concept
- Fluglehrerberechtigung für die kommerzielle Pilotenausbildung im Sicht- und Instrumentenflug.
Schwerpunkte im Projekt: Vorbereitung des Flugzeugs und der Ausrüstung, Wetter, Flugplanung/-durchführung und logistische Steuerung.
Wilma Schwerhoff: fliegerische Begleitung 1986
- Funksprechzeugnis für Flugfunk
- Cockpitorganisation
- Unterstützung Navigation und Funk
- Gute Seele an Bord
Schwerpunkte im Projekt: Planung der kulturellen und touristischen High-Lights, Termine und Trips.
Patrick und Jeannine Schwerhoff: Boden-Crew
Fliegerische Begleitung bei zahlreichen Trips in Europa, USA, Südafrika und Australien.
Schwerpunkt im Projekt: Organisation der "Home Base" während der Weltumrundung
Hintergrund
Die Crew Hans-Jürgen und Wilma Schwerhoff praktiziert das Multi Crew
Concept außerhalb des Cockpits bereits seit 1973 – mit Lizenz
(verheiratet) seit 1982. Der "Fliegervirus" hat
Hans-Jürgen 1986 ereilt - und unsere Familie getroffen. Nach dem
Maschinenbaustudium in Aachen, sollte der lang ersehnte Traum vom
Fliegen durch eine Segelfliegerlizenz in Erfüllung gehen. Einziges
Hindernis: dramatische Höhenangst bei allem, das mehr als 10 Meter über
dem Boden gelegen war. Allen mit ähnlichem Problem sei als Trost
gesagt, dass diese Panik mit dem Fliegen vollständig verschwindet. 1988
dann die erste Pilotenlizenz "PPL-C". Nach einigen
Überlandflügen und einem Segelflugurlaub der Familie mit Sohn Patrick
in Frankreich, folgte der beruflich bedingte Umzug in das Rhein-Main
Gebiet. Familie und Beruf ließen sich nicht wirklich gut mit dem
Segelflugsport verbinden. Also kam der Entschluss den
"PPL-A" zu erwerben. Jetzt
konnten die Familienurlaube und etliche Wochenendausflüge an Nord-, Ost
und Bodensee sehr angenehm für alle Beteiligten mit der Leidenschaft
zum Fliegen verbunden werden. Unsere Familie wurde größer - Tochter
Jeannine kam als Crew Mitglied dazu - und die Reisen länger. Mit der
"Sichtfluglizenz" folgten jetzt Europarundflüge (Spanien, Italien,
Frankreich, Irland, England), Flüge in den USA (Arizona, Florida,
Kalifornien, Nevada, Neu Mexiko, Texas), Australien, Südafrika und
auf den Bahamas. Das Wetter stellte eigentlich bis dato nie ein größeres
Problem dar. Durch Planung zeitlicher Puffer wurden wetterbedingte
Verzögerungen kompensiert. Bis zu diesem einen Flug von Madrid zurück
nach Worms... Drei Tage in einer Stadt namens Pamplona: eine wirklich
sehenswerte Stadt – vorausgesetzt man hat die nötige Zeit. Der graue
Stratus wollte einfach nicht verschwinden. Die
IFR Berechtigung
sollte dieses Problem in der Zukunft verhindern. Und wenn schon IFR,
dann auch CPL und Multi-Engine, denn dann ließ sich die
Lizenz auch für Reisen im beruflichen Umfeld nutzen. Ein Plan der
aufgehen sollte. Jetzt konnten neben privaten Flügen auch die vielen
Dienstreisen in ganz Europa noch schneller erledigt werden. Bis zu drei
Terminen an einem Tag in unterschiedlichen Städten, die einige hundert
Kilometer trennen, waren mit den konventionellen Transportmitteln nicht
machbar.
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