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Coober Pedy: stammt aus der Sprache der Ureinwohner Australiens und heißt so viel, wie „weißer Mann im Loch“. Im Landeanflug mag man meinen, es gibt eine überdimensionale Maulwurfplage. Glücksritter aus 45 Nationen versuchen hier schon seit fast 100 Jahren nach dem Zufallsprinzip Opale zu finden. Dabei sieht es so aus, als hätten Alle in ihrer Kindheit nicht genügend Zeit im Sandkasten verbracht.
Man lebt in sogenannten Dugouts, unterirdischen Wohnungen, die nicht nur gegen Wind und Sandstürme schützen, sondern auch bei Außentemperaturen von 5-50°C immer angenehme 23°C warm sind. Der Wert einer solchen Wohnung bemisst sich nicht nach ihren Baukosten (im Wesentlichen die Mietkosten für den Bohrer), sondern was sie eingebracht hat: Wohnzimmer 10000 AUS $, aber im Abstellraum gab es Opalfunde in Höhe von 70000AUS $.
Schlafen in absoluter Stille und Finsternis im Untergrundhotel ist allerdings auch eine besondere Erfahrung.
Kein 4 Wheel Driver Parcours kann es mit den Strecken durch die „Breakaways“ aufnehmen. Entlang des Dog Fence (ein 5600 km langer Zaun, der „Dingo-Land“ im Norden von „Schaf-Land“ im Süden Australiens trennt) finden sich bizarre Landschaften, die man hier liebevoll wie folgt beschreibt: „There is really no place like home – except on Mars“.
Überirdisch mutet dann auch der 18-Loch Golfplatz an. Das einzige „Grün“ gibt es am Abschlag und das ist künstlich. In Coober Pedy gibt es für jeden und an jeder Ecke etwas zu schmunzeln, wen wundert‘s, dass man hier jede Menge Menschen mit schrägem Humor trifft.
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